Erinnerungsprojekt Santiago-de-Chile-Platz

Erinnerungsprojekt am Santiago-de-Chile-Platz in Stuttgart-Degerloch für die Opfer der chilenischen Militärdiktatur und Pablo Neruda

Am 11. September 1973 putschte das Militär in Chile gegen die demokratisch gewählte Regierung von Präsident Salvador Allende. Mehr als 3.000 Menschen wurden während der folgenden Diktatur bis 1990 ermordet, noch viel mehr wurden inhaftiert, gefoltert und ins Exil getrieben. Der Putsch zerstörte ein bis dahin beispielloses Projekt von Demokratie und Sozialismus, das Menschen in der ganzen Welt mit Sympathie und Hoffnung verfolgt und unterstützt haben. Wir meinen: Die Erinnerung an die Ereignisse von 1973 sollte sich nicht auf ein Datum beschränken, sondern stets präsent sein! Deshalb streben wir zusammen mit der chilenischen Community einen Gedenkort für die Opfer der chilenischen Militärdiktatur am Santiago-de-Chile-Platz in Stuttgart-Degerloch an. Obwohl in Zeiten knapper Kassen kaum mehr mit städtischen Mitteln zu rechnen ist, soll das Projekt dennoch in absehbarer Zeit realisiert werden. Benötigt werden rund 50.000 €, von denen die NaturFreunde (Stuttgart und Heslach) zusammen 10.000 € bereitstellen würden, der Rest (40.000 €) muss über Spenden finanziert werden. Hierfür haben wir jetzt einen Spendenflyer aufgelegt, mit dem wir uns an alle wenden, die schon in den 1970er-Jahren solidarisch mit den chilenischen Flüchtlingen waren und die sich heute für eine lebendige Erinnerungskultur, für Demokratie und Menschenrechte engagieren. Gemeinsam können wir ein Zeichen für Austausch, Dialog und Verständigung setzen! Hierfür erbitten wir eure Hilfe und Unterstützung!

Alle Informationen zum Erinnerungsprojekt einschließlich Bilder vom Entwurf des Denkmals „Chile 1973″ und Spendenkonto finden sich auch auf folgendem Flyer ⇒ hier klicken