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Abgesagt!

Mitteilung des Vorstandes der NaturFreunde Stuttgart zur aktuellen Corona-Situation:

Das Corona-Virus bestimmt auch unser NaturFreundeleben. So mussten wir schon am 14.3. unsere Jahreshauptversammlung absagen. Aufgrund der Verordnung der Landesregierung von Baden Württemberg vom 22. März 2020 sind alle Veranstaltungen und Wanderungen vorerst bis 20.4. abgesagt. Leider mussten wir auch die neugeplanten Kindergruppen absagen. Das gemeinsam mit der Landesjugend geplante Nature Fox Festival ist abgesagt. Da niemand weiß wie es weitergeht, informiert Euch bitte gelegentlich auf der Startseite unserer Homepage. Wir werden sie immer aktualisieren. Ebenso versuchen wir die Mitglieder per E-Mail zu informieren. Hierzu schickt bitte (falls noch nicht geschehen) Eure E-Mail Adresse an: info@naturfreunde-stuttgart.de.

Alle NaturFreundehäuser in Stuttgart bleiben bis auf weiteres geschlossen!

Der Landesverband hat ebenfalls alle Veranstaltungen und internen Treffen abgesagt. Die Landesgeschäftsstelle arbeitet im Homeoffice. Der Bundesverband hat alle Veranstaltungen, Aus -und Weiterbildungen bis 30.4.abgesagt.

In Stuttgart fallen alle Vorbereitungstreffen für Aktionen wie z.B. Ostermarsch aus. Wie es mit den geplanten Aktionen weitergeht kann im Moment niemand sagen. Der Ostermarsch in Stuttgart wird nicht stattfinden. Aber alle FriedensfreundInnen sind aufgerufen an Ostern Friedensfahnen an Fenstern und Balkonen aufzuhängen. Wie der DGB vermeldet, findet auch die Mai-Kundgebung nicht statt. Zum 75. Jahrestag der Befreiung von Faschismus und Krieg ist bis jetzt noch eine Demo am 9. Mai geplant.

Die Kundgebung gegen das Nato Großmanöver Defender Europe 2020 wurde ebenfalls abgesagt. Von Februar bis Mai wollte die Nato mit diesem Manöver die militärische Infrastruktur, Kommandostrukturen und Nachschubrouten, die sie im Laufe der vergangenen Jahre in Osteuropa aufgebaut haben, prüfen. Auch auf zwei deutschen Truppenübungsplätzen waren Manöver vorgesehen. Bis zu 20.000 US-Soldaten und insgesamt etwa 40 000 NATO Soldaten sollten mit zahlreichen Panzern durch Deutschland nach Polen und in die Baltischen Staaten verlegt werden. Dieses Manöver wurde nun auf Grund der Corona Krise abgebrochen. Allerdings schätzt die Streitkräftebasis der Bundeswehr ein, dass „die mit der Verlegung umfangreicher alliierter Kräfte verbundenen Ausbildungsziele bereits jetzt erreicht wurden”.

Nicht alle Aktivitäten sind eingestellt, die Programmplanung für das 2. Halbjahr geht weiter.

Einige Veranstaltungen werden dann nachgeholt z. B. der am 19.3. abgesagte Vortrag:

„Bauen und Wohnen in der Zukunft. Die Vielfalt des genossenschaftlichen Wohnens“ am 15.Oktober 2020 im Steinbergle.

Die April-Ausgabe des Rundbriefes ist entsprechend den reduzierten Aktivitäten auf 2 Seiten begrenzt. Aufgrund der unsicheren Situation haben wir auf die Hinweise für geplante Veranstaltungen verzichtet.

Haltet Euch an die Regeln, haltet den Kontakt untereinander z.B. per Telefon, und bleibt gesund. Irgendwann läuft wieder alles wie gewohnt und wir können uns wieder treffen.

Für den Vorstand Ulrike Möhrle


 

NaturFreundetag im Steinbergle

Viele NaturFreunde-Gruppen waren auf dem diesjährigen NaturFreundetag, am Sonntag, 15.9.2019 vertreten. Ulrike Möhrle, Vorsitzende der NaturFreunde Stuttgart, konnte hundertzehn Besucher begrüßen, die sich bei herrlichem Spätsommerwetter im NaturFreundehaus Steinbergle eingefunden hatten. Auf einer gemeinsamen Wanderung kamen einige der Teilnehmer aus dem Stuttgarter Westen hoch zum Steinbergle auf der Tour Nr. 5 der „Wege aus dem Westen“, die vom Hölderlinplatz über die Doggenburg auf den Killesberg und zum Steinbergle führt. Diese Wandervorschläge, inzwischen wieder neu aufgelegt und bearbeitet, sind eine Initiative der NaturFreunde, die vom Bezirksbeirat Stuttgart-West unterstützt wird. Eine Radtour der Radgruppe führte ebenfalls zum Steinbergle. Sie hatte das „Bauen im Zeichen von Stuttgarter Bauausstellungen“ zum Thema. Die internationale Bauausstellung wirft ihre Schatten voraus. Auf der Tour wurden die Ergebnisse früherer Bauausstellungen angeschaut. Damals entstanden auch Bauten im Geiste der jeweiligen Ausstellungen: Die beispielhafte Bebauung Stuttgarter Hanglagen, Stuttgarter Villen, die „Holzwurmsiedlung“, eine dem Zeitgeist angepasste Kirche oder die Weißenhofsiedlung. Ein sehr ähnliches Thema war mit dem Spaziergang durch die Weißenhofsiedlung und anschließendem Besuch des Museums im Le Corbusier Haus verbunden. Fünfzehn Interessierte nutzten die Gelegenheit, vor Beginn des NaturFreunde-tages die Weißenhofsiedlung näher zu inspizieren.

Mit Kulinarischem wartete das Team des NaturFreundehauses auf, und selbstgebackener
Kuchen wurde von NaturFreunde-Mitgliedern angeboten. Beeindruckend gleich nach der Eröffnung war der der Auftritt der Tanztheatergruppe „Salamaleque“, die ihre Ausdruckstänze in den Dienst von sozialen Projekten stellt. Salamaleque e.V. ist ein gemeinnütziger Verein mit Sitz in Stuttgart und unterstützt Hifsprojekte der Salamaleque Dance Company. Das Projekt wurde von der Stuttgarter Tänzerin und Choreographin Heidi Rehse im Jahr 2000 in den Elendsvierteln von Rio de Janeiro ins Leben gerufen. Seitdem
gibt es Tanzprojekte in verschiedenen Ländern. U.a. eröffnet das Tanzprojekt Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit, angestaute Emotionen nach traumatischen Erlebnissen herauszulassen. Unter der Leitung von Heidi Rehse gab es für die Seele drei wunderschöne
Tänze der Gruppe. Die Sammlung für ein soziales Projekt erbrachte 290 Euro. Dafür den herzlichen Dank des Vorstandes. Die Feelin Good Blues Band unterhielt die Besucher mit fetzigem Blues.

Fazit: wieder eine gelungene Veranstaltung für die Stuttgarter NaturFreunde.


Stellungnahme der NaturFreunde Stuttgart zum Luftreinhalteplan

Die NaturFreunde Stuttgart haben an das Regierungspräsidium Stuttgart eine Stellungnahme zum Luftreinhalteplan versandt.

Hier klicken und vollständige Stellungnahme lesen!


Resolution zur Wohnungspolitik

Die NaturFreunde Stuttgart haben auf ihrer Jahreshauptversammlung 2019 eine Resolution zur Wohnungspolitik und zum Flächenverbrauch in Stuttgart und in der Region verabschiedet. Darin regen wir ein Umdenken in der Siedlungspolitik an. Durch ein zukunftsfähiges Stadtplanungskonzept soll die Bodenspekulation gestoppt werden, wir wenden uns gegen die Ausweisung neuer Flächen in bisher nicht bebauten Bereichen und mahnen gleichzeitig einen dringenden Handlungsbedarf gegen den Wohnungsnotstand an.
Wesentliche Handlungspunkte aus der Resolution sind die Forderungen nach einem strategischen Flächenmanagement, ein Konzept, wo Wohnen, Arbeiten und Dienstleistungen als Ziel einer kompakten und integrierten Siedlungsstruktur angestrebt wird und keine neuen Ein- und Zweifamilienhaus-Siedlungen in der Region ausgewiesen werden.
Wir fordern eine Wiederaufnahme des sozialen Wohnungsbaus und wollen, dass Baugemeinschaften, die ein generationsübergreifendes Wohnen zum Ziel haben, bei der Vergabe von Grundstücksflächen bevorzugt werden. Eine Nachverdichtung im innerstädtischen Bereich darf sich nicht nachteilig auf das Stadtklima auswirken.
Weitere Punkte sind die Nutzung von Wohnreserven, wir fordern wirksame Maßnahmen gegen Leerstand und Zweckentfremdung von Wohnraum und wenden uns strikt gegen den Verkauf von Sozialwohnungen an profitorientierte Investoren.

Hier klicken und vollständigen Wortlaut der Resolution lesen!