Hilfe beim Familientag am 14.05.2026 im Fuchsrain
Nun ist es wieder soweit! Der Familientag der Naturfreunde Stuttgart findet bald statt. Ihr tragt selbstverständlich zum guten Gelingen bei. Bei der Jahreshauptversammlung haben sich einige bereits gemeldet, die mitmachen wollen.
WIR BRAUCHEN DICH!
Du kannst einfach hinzukommen und fragen, wo du eingesetzt werden kannst. Doch ist es wichtig, dass du dich zumindest zuvor meldest, damit wir wissen, mit welcher Unterstützung wir rechnen können. Vielleicht gibt es auch noch eine Gruppe, die gern was anbieten möchte: z.B. Stand mit Essen oder Getränke oder noch eine Kinder -oder Familienaktion. Auch könnten wir Menschen gebrauchen, die beim Auf -und Abbau helfen.
Der Familientag findet am 14.05. von 13 Uhr bis ca. 17 Uhr statt. (Aufbau ab 11 Uhr)
Meldet euch bitte bei asl-fuchsrain@naturfreunde-stuttgart.de oder telefonisch bei Judith Vowinkel 0711 -834986.
Arbeitersport am Beispiel Rohracker
SKV Rohracker 1887 Ursprung der Sport- und Kulturbewegung
Alles begann 1887 in Rohracker mit der Gründung des Turnerbundes Rohracker, dem sich 1899 die Arbeiter-Turn- und Sportbewegung anschloss. 1893 folgte der „Gesangsverein Vorwärts”, 1914 der Touristenverein „Die Naturfreunde”. Als erster bürgerlicher Verein entstand 1901 der „Radfahrverein 01”. Nach dem ersten Weltkrieg folgte 1924 der Arbeiterfahrverein „Solidarität”, 1926 der „Musikverein Rohracker” und von 1927 bis zum Beginn des Verbotes durch den Nationalsozialismus die Theaterabteilung. Diese wurde landesweit bekannt durch Stücke wie „Der Postmichel von Esslingen”, „Cyankali” und die Uraufführung des „Bauer Baetz” von Friedrich Wolf. Abgeschlossen wurde die Entwicklung der Abteilungen durch die Gründung des Fußballvereins „Sportfreunde Rohracker 1932”.
Nach dem Verbot bzw. der Zwangsauflösung durch die Nationalsozialisten schlossen sich alle diese Vereine und Abteilungen nach dem Ende des 2. Weltkrieges am 6. Oktober 1945 zum Sport- und Kulturverein Rohracker (SKV) zusammen.
Die Entwicklung des Vereins nach dem 2. Weltkrieg
Mit der Entwicklung neuer sportlicher Interessen entstanden im SKV 1972 die Tennisabteilung, 1977 die Volleyballabteilung und 1978 eine Tischtennisabteilung. Diese stellte allerdings nach ca. 10 Jahren ihre Tätigkeit wieder ein. Vor wenigen Jahren mussten auch die Gesangsabteilung und die Naturfreunde wegen Überalterung und mangels neuer Mitglieder ihren aktiven Betrieb aufgeben. Stellvertretend für alle Funktionäre und Mitglieder, die ab 1945 die Entwicklung des SKV Rohracker zu einem zeitgerechten Verein mit bis zu 700 Mitgliedern entwickelten, steht ein Name: Gotthilf Bodenhöfer (gest. 2008). Er hatte in den Jahren 1956 bis 1979 als 1. Vorsitzender des SKV entscheidende Entwicklungen wie Eigenfinanzierung der Abteilungen, Übertragung der Turnhalle und Neubau von Tennisplätzen verantwortlich eingeleitet, begleitet und abgeschlossen.
Veranstaltung am Sonntag, 19. April 2026 um 15:00 Uhr im Bürgerhaus „Alte Schule“ in Stuttgart-Rohracker mit
Manfred Bodenhöfer (Künstler und ehemaliger SKV-Vorsitzender), Hermann Abmayr (Film- und Buchautor) und Gerhard Bender
Flyer zur Veranstaltung ⇒ hier klicken
Erster Familientag am Naturfreundehaus Fuchsrain kommt bei den Kleinen und Großen gut an

Die Rollenrutsche ist punktgenau um 13 Uhr fertig aufgebaut. Zum Spaß der erwachsenen Standbetreuer:innen verlaufen die ersten Testfahrten, dank etwas zusätzlichem Anlauf, dynamisch aber sicher bis in den Zieleinlauf. In diesem Moment kommt auch schon die erste Besucherin, ein vierjähriges Mädchen, die Zufahrt zum Naturfreundehaus Fuchsrain hinauf gestapft. Im Schlepptau hat sie ihre beiden Eltern sowie die Großmutter. Ohne Zögern wird die Chance genutzt, um noch schnell ohne Warteschlange auf das Rutschbrett zu steigen und die Bahn hinunter zu sausen. Kommentar: Ein vergnügtes Quietschen und Lachen.
Währenddessen haben auch die anderen Stände alle Vorbereitungen abgeschlossen und warten auf die Kinderscharen, die den Tag über für regen Betrieb sorgen werden. Das ASL-Team, bestehend aus Judith Vowinkel, Bärbel Kemmler, Christel Gerstenäcker, Erika Rossade und Andreas Grüninger, das seit Monaten den Familientag mit großem Engagement geplant und vorbereitet hat, kann nun die Früchte seiner Arbeit genießen. Die Idee den Familientag als gemeinsame Aktion der NaturFreunde Stuttgart mit vielen helfenden Händen aus den Fach-, Stadtteil- und Ortsgruppen nimmt Fahrt auf.
Wer von den Besucher:innen nicht gerade mit Bällen und Frisbees aus der Spielekiste beschäftigt ist oder im Wechsel der Liedermacherin Simone Stahl und dem versierten Gitarristen Peter Dietz-Vowinkel lauscht, holt sich am Infostand einen Laufzettel für die Kinder und erkundet die verschiedenen Stationen auf dem Gelände. Ziel ist es, alle Kästchen auf dem Laufzettel abstempeln zu lassen, um sich am Ende ein kleines Geschenk aus einer Kiste aussuchen zu dürfen. Dabei spielt das Goodie zum Schluss eigentlich nur eine untergeordnete Nebenrolle, denn mit großer Freude nehmen die Kinder den Fuchsrain in Beschlag. Auch kurze Warteschlangen beim Baumklettern nehmen sie in Kauf, üben sich in Konzentration und Geduld beim Holzschnitzen und der Stockbrotzubereitung über dem Lagerfeuer. Die Samenkugeln und Baummonster fordern die Kinder mit Fingerfertigkeit und Kreativität, was sie aber mit Bravour meistern – genauso wie die altersgerechten Wasserexperimente. Nur während dem Auftritt der Zauberin wird es an den Ständen etwas ruhiger, da Jung und Alt gespannt zuschauen wie Birgit Olbrich mit ihren Wundertüten jonglierte.
Die Stunden vergehen wie im Flug am diesjährigen Christi Himmelfahrt, manchen auch eher geläufig unter dem Titel „Vatertag“. Zwischendurch durchgezählt und hochgerechnet dürften um die 500 Besucher:innen jeglichen Alters auf dem Fest gewesen sein. Zu ihnen gehört auch Armin Serwani, der Bezirksvorsteher vom Stuttgarter Osten. Auf seinem Rundgang durch den Stadtteil besucht er das Fest und bringt uns gegenüber sein Erstaunen über den Ansturm zum Ausdruck. Insgesamt bleibt die Gewissheit, dass nicht nur das Wetter mitgespielt hat, sondern auch viele Familien den Weg zu den NaturFreunden gefunden haben. Wie verschiedene Gespräche bestätigen, sind einige Familien dabei, die mit den Naturfreunden bisher keine Berührungspunkte hatten. Judith Vowinkel fasst zusammen: „Mit solch einem Andrang hat von uns keiner gerechnet und wir freuen uns über den rundum atmosphärisch angenehmen Nachmittag. Es wird sicher unser erster und nicht unser letzter Familientag auf dem Fuchsrain gewesen sein.“ Fazit: Ein voller Erfolg!
Herzlichen Dank an das ASL-Team für die arbeitsintensive Vorbereitung und wunderbare Durchführung. Ebenso ein Dankeschön an die Stadtteilgruppe Degerloch, die Frauengruppe, die Klettergruppe, die Skischule, die Naturfreundejugend und allen Einzelpersonen für die Betreuung der Stände und eure Unterstützung.
Wofür steht ASL? Die Abkürzung steht für „Außerschulische Lernorte“ und beschreibt ein Projekt der NaturFreunde Württemberg. Die naturnahe Lage unserer Häuser bietet eine Vielfalt umweltpädagogischer Möglichkeiten. Ein Team aus Ehrenamtlichen und Honorarkräften bietet verschiedene Veranstaltungen für Kindergruppen, Familien sowie Schulklassen an. Viele Aktionen werden nach Bedarf und Anfrage individuell abgestimmt und durchgeführt und sind damit auch ideales Ziel für Ausflüge und/der Projekttage. Genaueres zu den Angeboten in Stuttgart ist hier zu finden: https://naturfreunde-stuttgart.de/ausserschulische-lernorte/





